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Um ein Content Management System (CMS) kommt man heute kaum herum, wenn man eine professionelle Webseite erstellen will. Ein CMS hilft dir, deine Webseite zu strukturieren, Inhalte zu erstellen und deine Webseite samt Inhalten zu verwalten. Das ist aber nicht alles, die meisten CMS nehmen dir auch in anderen Bereichen viel Arbeit ab, so bringt fast jedes CMS vorgefertigte Themes mit, die deiner Webseite ein modernes und ansprechendes Design verpassen. Fast alle CMS kommen von Haus aus mit Funktionen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO), einfachen Erstellung von Formularen und erlauben das einfache Betreiben eines Blogs. 

 

Die Qual der Wahl

Es gibt unzählige CMS und ständig kommen neue hinzu, da fällt es schwer den Überblick zu behalten und zu selektieren welches CMS für dein Webprojekt das Richtige ist. Ich gehe in meinem Vergleich von kleinen bis mittleren Webprojekten aus, dass kann beispielsweise eine einfache Unternehmenswebseite oder ein Blog sein. 

WordPress ist hier sicher der Platzhirsch und poppt sicher als Erstes auf, wenn man sich zu CMS und Webseitenerstellung informiert. Zurecht! WordPress erfreut sich großer Beliebtheit und hat eine starke Community, die es ständig mit neuen Erweiterungen und Themes versorgt. Allerdings ist WordPress, was als Blogging-System anfing, mittlerweile immens gewachsen und zu einem komplexen und doch recht schwerfälligen CMS geworden. Für mich Grund genug drei mögliche Alternativen für dein nächstes Webprojekt vorzustellen. 

Ich stelle hier drei CMS vor, mit denen ich bereits gearbeitet habe und die meiner Meinung nach je nach Art und Umfang des zu erstellenden Webprojekts bestens geeignet und einfach in der Handhabung sind.

 

Concrete5: Einfach, intuitiv, flexibel

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Concrete5 ist ein junges Open Source CMS, das an sich selbst den Anspruch stellt besonders einfach in der Erstellung und Verwaltung von Webseiten zu sein. Diese Ziele werden bei Concrete5 durchweg umgesetzt, so findet zum Beispiel die gesamte Content-Erstellung und Bearbeitung im Frontend statt. Man sieht die Webseite so, wie sie auch die Webseiten-Besucher sehen mit dem Unterschied, dass man die einzelnen Content-Blöcke anklicken und bearbeiten kann. Auf diese Weise kannst du unmittelbar sehen, wie sich Änderungen auswirken und diese nach Wunsch anpassen. Außerdem kannst du per Drag & Drop Content-Blöcke verschieben und neu platzieren, damit erstellst du einfach und intuitiv deine Webseite nach deinen Bedürfnissen.

Concrete5 liefert viele wichtige Funktionen bereits von Haus aus mit. Mit wenigen Klicks erstellst du Formulare, eine Slideshow oder Umfragen und bindest sie auf deiner Webseite ein. Selbst die Pflege der SEO-Informationen einer Webseite oder das Betreiben eines Blogs ist einfach möglich. 

Beeindrucken ist die intuitive Verwaltung man benötigt keinen gewaltigen Lernaufwand, um mit Concrete5 zu arbeiten. Damit ist es möglich schnell eigene professionelle Webseiten zu erstellen.

 

Contao: Leistungsstarkes CMS mit Fokus auf Benutzerfreundlichkeit

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Contao ist ein leistungsstarkes Open Source CMS, bei dem der Fokus auf Benutzerfreundlichkeit liegt. Das Backend ist aufgeräumt und ermöglicht das einfache Erstellen und Verwalten von Inhalten. Contao bringt standardmäßig viele Funktionen mit, die bei anderen CMS erst aufwendig nachinstalliert werden müssen. Mit dem Nachrichten-Modul kann man ohne Weiteres einen Blog betreiben, mit dem Formulargenerator lassen sich einfach Formulare erstellen und selbst ein Login-Bereich lässt sich schnell mit Contao implementieren. 

Contao war das erste CMS, mit dem ich gearbeitet habe und es hat mir von Anfang an Spaß gemacht damit Webprojekte umzusetzen. Die seitenbasierte Arbeitsweise von Contao macht die Verwaltung von Meta- und SEO-Informationen leicht, einzelne Inhaltselemente werden im Seitencontainer erstellt und verwaltet.

Contao ist zwar sauber und aufgeräumt, allerdings benötigt man eine gewisse Einarbeitungszeit, bis man in dem CMS zurechtkommt. Nichtsdestotrotz lohnt es sich, sich in Contao einzuarbeiten. Die Möglichkeiten, die dieses CMS bietet, sind wirklich beeindruckend. 

 

Pagekit: Modular, modern und elegant

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Pagekit ist ein flexibles und modulares Open Source CMS. Pagekit ist leicht zu installieren und überzeugt durch ein elegantes und einfaches Backend. Im Bereich "Pages" findet man einen zentralen Ort zum Verwalten der einzelnen Seiten und Inhalte. Der HTML- und Markdown-Editor bietet ein großartiges Schreiberlebnis mit Echtzeitvorschau, Syntaxhervorhebung und Vollbildmodus. Das Einfügen von Medien über den Dateimanager ist kinderleicht.

Ein weiteres Highlight ist der Marktplatz, über den schnell und einfach Erweiterungen und neue Themes installiert werden können. 

 


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